12.03.2026
Gothaer Stadtwerke bauen Großwärmespeicher
Offizieller Baustart ist am 12. März. Der Speicher ermöglicht flexible Wärmebereitstellung und hat positive Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit.
Speicherlösungen sind in der aktuellen Phase der Energiewende wichtige Instrumente, um die Flexibilität der Versorgung zu gewährleisten und damit auch Kosten zu senken. Deshalb beginnen die Gothaer Stadtwerke ENERGIE GmbH mit dem Bau eines Großwärmespeichers beim Fernwärmekraftwerk Gotha-West. Er ermöglicht es, die im Kraftwerk erzeugte Wärme zu speichern und flexibel abzugeben – genau dann, wenn sie gebraucht wird. Beim offiziellen Baustart am Donnerstag (12. März) waren Oberbürgermeister Knut Kreuch und Sven Anders, Geschäftsführer der Gothaer Stadtwerke ENERGIE, vor Ort in der Walterhäuser Straße. „Wir freuen uns, dass die Gothaer Stadtwerke ENERGIE die Wärmeversorgung der Zukunft nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich auf solide Beine stellen“, sagt Knut Kreuch. Sven Anders erläutert: „Eine kommunale Wärmeversorgung muss zuverlässig sein, aber sie muss auch wirtschaftlich tragbar sein“ Das Projekt zeige, dass die Gothaer Stadtwerke ENERGIE in die Infrastruktur investieren, Systeme entwickeln und Verantwortung für die Energieversorgung in Gotha übernehmen. Der Bau des Großwärmespeichers ist bis Mitte nächsten Jahres geplant.
Basis für Integration erneuerbarer Energien
Für die schrittweise Transformation der Fernwärmeversorgung in Gotha hin zu klimaneutralen Systemen ist der Speicher ein wichtiger Baustein, denn er ermöglicht den vermehrten Einsatz von effizienten Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen). Über die Wärmepumpe in der iKWK-Anlage (innovative Kraft-Wärme-Kopplung) in Gotha-Siebleben, die 2025 in Betrieb ging, werden schon jetzt 4 Prozent der Wärmebedarfs der Gothaerinnen und Gothaer mit erneuerbarer Energie gedeckt. Mit weiteren Maßnahmen wie dem Bau einer Abwasser-Wärmepumpe könnte dieser Anteil bis 2030 auf 40 Prozent ansteigen. „Dadurch benötigen wir rund 40 Prozent weniger Gas für die Wärmeerzeugung, leisten einen wichtigen Beitrag zur Wärmewende und sind dadurch weniger abhängig von den Schwankungen am Gas-Beschaffungsmarkt“, sagt Sven Anders.
So funktioniert die Kraft-Wärme-Kopplung
Im Heizkraftwerk Gotha-West entstehen mithilfe des Prinzips der Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Wärme zugleich. Mit dem neuen Speicher können die Produktion von Strom und die Bereitstellung von Wärme voneinander entkoppelt werden. Ohne Speicher muss das Kraftwerk so gefahren werden, dass die Produktionsmenge auf den Bedarf abgestimmt ist. Mit Speicher kann beispielsweise mehr Strom erzeugt werden, wenn die Strompreise am Markt hoch sind – die dabei erzeugte überschüssige Wärme kann zu einem anderen Zeitpunkt verbraucht werden. Oder umgekehrt: Ist der Strompreis gerade niedrig, kann das Kraftwerk heruntergefahren werden und dennoch Wärme nach Bedarf vom Speicher abgegeben werden. Die in Form von heißem Wasser gespeicherte Wärme fließt wiederum direkt ins Fernwärmenetz.
Rund 2800 Tonnen schwerer Stahltank
Bei dem Speicher handelt es sich um einen zylindrischen Stahltank mit einer Gesamthöhe von 23 Metern. Der Gesamtdurchmesser umfasst rund 13 Meter. Insgesamt wiegt der Tank rund 2.800 Tonnen und kann 2.600 Kubikmeter heißes Wasser speichern. Er verfügt über eine Kapazität von 60 Megawattstunden. Damit könnten rein rechnerisch 10 Einfamilienhäuser für ein Jahr mit Wärme versorgt werden. Oder, anders gerechnet, ein Wohnblock mit 80 Wohneinheiten für drei Monate. Die Steuerung und die Technik werden sich in einem begehbaren Container neben dem Tank befinden.
Für den Bau des Speichers erhält die Stadt Gotha Fördergelder aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Dies ist möglich, weil das Projekt zum Umwelt- und Klimaschutz beiträgt, indem Ressourcen effizienter genutzt werden. „Dass das Projekt mit Fördergeldern unterstützt wird, unterstreicht die strukturelle Bedeutung des Projekts für eine wirtschaftlich tragfähige und zukunftssichere Wärmeversorgung in Gotha“, sagt Sven Anders.
09.03.2026
Volle Energie für Ostern: Gewinnaktion „Bunte Eierschale“ vom 09.03. bis 01.04.26
Ostern wird es bunt in Gotha! Liebe Kinder, macht mit bei unserer Gewinnaktion „Bunte Eierschale“. Gestaltet euer Osterei so kreativ, wie ihr möchtet: Bemalt oder beklebt es mit Federn, Glitzer und vielem mehr. Lasst eurer Fantasie freien Lauf! Wir werden mit euren Kunstwerken den Osterstrauß im Schaufenster des Kundencenters schmücken und ganz Gotha staunt. Zu gewinnen gibt's 12 Wunschgutscheine im Wert von 10–25 € – je sechs für Minis (bis 6 Jahre) und für Kids & Teens (7-12 Jahre). Die Eier im Kundencenter (Bertha-vonSuttner-Str. 3) oder am Empfang (Pfullendorfer Str. 83) abgeben!
17.02.2026
Gothaer Stadtwerke investieren in das Fernwärmenetz
Energieversorger saniert Fernwärmetrassen und erschließt Wohnquartiere – auf erforderliche Baumfällungen folgen Neupflanzungen
Die Gothaer Stadtwerke Energie GmbH erneuert ab April Abschnitte ihres Fernwärmenetzes rund um das Heizkraftwerk in der Breiten Gasse (HKW Mitte). Ebenfalls in diesem Jahr beginnt die EU-geförderte Fernwärmenetzerweiterung (EFRE) in Gotha in drei getrennten Wohnquartieren (Bahnhofstraße, Straße der Einheit und südliche Seebergstraße).
Zur Umsetzung der geplanten Bauaktivitäten rund um das HKW Mitte ist eine gezielte Baufeldfreimachung erforderlich. Konkret betrifft dies die Bereiche, in denen Fernwärmeleitungen (Trassen) erneuert beziehungsweise mit optimiertem Verlauf neu verlegt werden. Im Zuge dieser vorbereitenden Maßnahmen werden ab Mittwoch, 18. Februar, durch beauftragte Fachunternehmen sechs Bäume entnommen.
Als verantwortungsbewusster Infrastrukturpartner stellen die Gothaer Stadtwerke eine adäquate Kompensation sicher: Für die gefällten Bäume erfolgen standortgerechte Neupflanzungen in der Breiten Gasse. Damit wird die ökologische Vielfalt gewahrt und die nachhaltige Weiterentwicklung der städtischen Infrastruktur aktiv unterstützt.
Die Renaturierungsmaßnahmen hat das Unternehmen mit dem Gartenamt der Stadtverwaltung Gotha intensiv abgestimmt, die erforderlichen Genehmigungen liegen bereits vor. Die Kosten tragen allein die Gothaer Stadtwerke Energie GmbH.
„Wir erneuern am Heizkraftwerk Mitte Leitungen aus den 1980er-Jahren. Die Erneuerung der in die Jahre gekommenen Trasse ist erforderlich, um Ausfällen in der Wärmeversorgung vorzubeugen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten“, erklärt Sven Anders, Geschäftsführer der Gothaer Stadtwerke Energie GmbH. „Dabei behalten wir auch ökologische Aspekte im Blick und nehmen Ersatzpflanzungen vor. Die neuen Bäume und Pflanzen verschönern das Straßenbild und leisten einen Beitrag zu einem angenehmen Stadtklima. Sie spenden künftig Schatten, produzieren Sauerstoff und bieten Insekten Lebensraum. So leisten wir einen kleinen Beitrag zur Lebensqualität im Bereich der Breiten Gasse.“ Im März pflanzen die Stadtwerke – sobald es die Witterung zulässt – vor dem Heizkraftwerk drei Magnolien-, zwei insektenfreundliche Blauglockenbäume sowie Heidetraum-Rosen.
Mit den Investitionen treiben die Gothaer Stadtwerke Energie die Modernisierung und Erweiterung des Wärmenetzes in Gotha voran. Die Fernwärme spielt eine zentrale Rolle in der kommunalen Wärmeplanung und in der Transformation zu einer zuverlässigen und zukunftsfähigen Wärmeversorgung in Gotha.
21.01.2026
Jahresauftakt 2026 der Wirtschaftsjunioren Westthüringen e.V. zu Gast bei der Gothaer Stadtwerke ENERGIE
Am 20. Januar 2026 waren die Gothaer Stadtwerke ENERGIE Gastgeber des Jahresauftakts der Wirtschaftsjunioren Westthüringen e.V. im Heizkraftwerk (HKW) Ost in Siebleben.
Im Rahmen der Veranstaltung nahmen rund 30 Gäste an der Veranstaltung teil. Nach Grußworten und Ehrungen stellten Geschäftsführer Sven Anders und Bereichsleiter Erzeugung / Wärmenetz Ferdinand von Stryk das Unternehmen, die Angebote und Leistungen sowie aktuelle Projekte vor. Im Anschluss erhielten die Teilnehmenden im Rahmen einer Führung Einblicke in die neue innovative Anlage. Die iKWK-Anlage am Kraftwerk ging erst im letzten Jahr offiziell in Betrieb und vereint drei Technologien in einem: BHKW, Luft-Wärmepumpe und Power-to-Heat – klimafreundlich und regional erzeugt. Die Gothaer Stadtwerke ENERGIE zeigen, dass Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Daseinsvorsorge zusammengehen.
16.01.2026
Warnung vor Haustürgeschäften!
Schließen Sie keine Verträge an der Haustür oder am Telefon ab.
Die Gothaer Stadtwerke ENERGIE warnen aus aktuellem Anlass vor Haustürgeschäften.
Haustürgeschäfte und Telefonwerbung gehören nicht zu unserer Geschäftspraxis. Wir informieren zu Vertragsangelegenheiten und neuen Angeboten ausschließlich schriftlich. Unsere Mitarbeiter*innen vereinbaren vorab immer einen Termin zur Beratung und können sich ausweisen. Wir empfehlen unseren Kund*innen, keine persönlichen Daten wie Zählernummer, Energieverbrauch oder Bankverbindung weiterzugeben.
Wenn Sie betroffen oder einfach unsicher sind, dann melden Sie sich bei unserem Kundenservice unter 03621 433-222. Unser Team hilft Ihnen gerne weiter.
Bild oben: Übergabe der Ehrenurkunde der Stadt Gotha am 14.01.2026
(v. l. n. r.: Geschäftsführer der Gothaer Stadtwerke ENERGIE GmbH Sven Anders; Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Knut Kreuch; Geschäftsführer der Gothaer Stadtwerke NETZ GmbH Detlef Mölter)
15.01.2026
Seit 35 Jahren ein starker Partner für die Region
Gothaer Stadtwerke feiern Jubiläum – Industrie- und Handelskammer verleiht Ehrenurkunde – klimafreundliche Fernwärme spielt in der Wärmeplanung größte Rolle
2026 begehen die Gothaer Stadtwerke ENERGIE GmbH und die Gothaer Stadtwerke NETZ GmbH ihr 35-jähriges Jubiläum. Das würdigt die Industrie- und Handelskammer mit einer Ehrenurkunde. Am Mittwoch (14. Januar) haben Gothas Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Gothaer Stadtwerke ENERGIE Knut Kreuch sowie ENERGIE-Geschäftsführer Sven Anders und NETZ-Geschäftsführer Detlef Mölter im Volkspark-Stadion Gotha gemeinsam mit den Mitarbeitenden den Anlass mit einem „Come together“ gewürdigt.
Knut Kreuch betonte, dass es eine richtige Entscheidung der Stadt Gotha war, die Energieversorgung nach der Wende wieder in die eigenen Hände zu nehmen. „Die Gothaer Stadtwerke haben über Jahrzehnte hinweg bewiesen, dass kommunales Handeln Verlässlichkeit schafft, regionale Wertschöpfung stärkt und zugleich den Blick fest auf die Zukunft richtet“, sagte er. Sven Anders erläuterte: „Gerade in Zeiten tiefgreifender Umbrüche haben die Gothaer Stadtwerke Energie und Netz Verlässlichkeit, Handlungsfähigkeit und Weitblick unter Beweis gestellt.“ Er bedankte sich bei den Mitarbeitenden: „Diese Entwicklung wäre ohne das Engagement, die Kompetenz und die Loyalität der Mitarbeitenden nicht denkbar gewesen“. Zu den Fokusthemen der Gothaer Stadtwerke Energie gehören der Ausbau und die Dekarbonisierung von Fernwärme. So wurde im August 2025 die innovative Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (iKWK) in Siebleben in Betrieb genommen. Auch den Ausbau der Elektromobilität treibt der Versorger stetig voran: Derzeit betreiben die Gothaer Stadtwerke Energie im Stadtgebiet Gotha und Gotha-Sundhausen 28 öffentlich zugängliche Ladepunkte und planen integrierte Systeme in Wohnprojekten. Nicht zuletzt haben die Gothaer Stadtwerke Energie in den letzten Jahren auch neue Geschäftsfelder im Hinblick auf Energiedienstleistungen erschlossen. Sie beraten und unterstützen Kundinnen und Kunden bei deren persönlicher Energiewende rund um Wallboxen, PV-Anlagen und Speicherlösungen. Dabei steht die Kundenorientierung für das kommunale Unternehmen immer im Vordergrund. In Form von Spenden und Sponsorings setzen sich die Gothaer Stadtwerke darüber hinaus für kulturelle, soziale und sportliche Projekte in der Region ein.
56 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind derzeit bei den Stadtwerken tätig. Bei der 100-prozentigen Tochter Gothaer Stadtwerke Netz GmbH unter der Leitung von Geschäftsführer Detlef Mölter sind es weitere 57, dazu kommen neun Auszubildende. Die Gothaer Stadtwerke Netz betreiben die Strom- und Gasnetze in Gotha. „Wir investieren in ein modernes, intelligentes Stromnetz, das auf heutige und künftige Bedarfe ausgelegt ist. Wir verstärken das Netz, wo es erforderlich ist, bauen es weiter aus und setzen auf Digitalisierung“, sagte Detlef Mölter.
Die Historie der Gothaer Stadtwerke Energie
Am 14. Januar 1991 wurde die Gasstadtwerke Gotha GmbH gegründet, tags darauf erfolgte die Aufsplittung der „Kommunalen Wohnungsverwaltung“ in die „Baugesellschaft Gotha“ und die „Fernwärmestadtwerke Gotha“. Im Oktober 1991 wurden die Gasstadtwerke Gotha in die Fernwärmestadtwerke Gotha überführt. Zur Gründung der Stadtwerke Gotha GmbH kam es im Jahr darauf, 1992. Die Stadtwerke Gotha Netz GmbH nahm 2007 ihre Tätigkeit auf. 2013 fusionierten die Stadtwerke Gotha mit den Fernwärmestadtwerken. Seit 1. Januar 2025 haben sich die kommunalen Unternehmen in Gotha umfirmiert und treten seither als Gemeinschaft für die Region unter dem einheitlichen Namen „Gothaer Stadtwerke Gruppe“ auf. Mit dabei sind die Gothaer Stadtwerke Energie und ihre Tochter Gothaer Stadtwerke Netz.
Bild unten: Übergabe IHK-Ehrenurkunde am 13.01.2026
(v. l. n. r.: Anja Wolf (IHK Erfurt, Regionalbüro Gotha); Sven Anders (Geschäftsführer der Gothaer Stadtwerke ENERGIE GmbH); Detlef Mölter (Geschäftsführer der Gothaer Stadtwerke NETZ GmbH)
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Sabine Erlewein
Unternehmensentwicklung | Presse und Kommunikation
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Dana Hellmann
Unternehmensentwicklung | Marketing und Kommunikation
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