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Energie für Gotha
Wir geben Ihnen Energie – die Gothaer Stadtwerke ENERGIE stehen für Versorgungssicherheit und Verantwortung für die Region. Egal ob Fernwärme, Strom, Gas oder Elektromobilität – wir sind rundum für Sie da. Mit uns als Energielieferant unterstützen Sie aktiv die Wirtschaft in Ihrer Region und schaffen Arbeitsplätze.
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Foto oben: Vertragsunterzeichnung Sponsoringvertrag - Maya Heß, Geschäftsführerin KulTourStadt Gotha, und Sven Anders, Geschäftsführer Gothaer Stadtwerke ENERGIE
09.04.2026
Mit uns dreht sich was!
Gotha feiert das Gothardusfest – und die Gothaer Stadtwerke ENERGIE sind auch in diesem Jahr wieder als Hauptsponsor mit dabei! Vom 30.04. bis 03.05. erwartet die Besucherinnen und Besucher das Stadtwerke-Riesenrad sowie tolle Konzerte, buntes Markttreiben und kulinarische Leckerbissen.
Als regional verwurzeltes Unternehmen unterstützen die Stadtwerke dieses besondere Stadtfest schon seit vielen Jahren mit großer Freude. Das Stadtwerke-Team freut sich schon auf die vielen kleinen und großen Gäste an ihrem Stand im Brühl – erlebnisreich, familienfreundlich und informativ.
02.04.2026
Spendenprojekt: Bäume für Gotha – Gemeinsam für ein grünes Gotha
Die Stadtwerke beteiligen sich im Rahmen ihres Engagements für den Klimaschutz in der Region am Projekt „Bäume für Gotha“ der Stadt Gotha. Die Gothaer Stadtwerke ENERGIE GmbH und die Gothaer Stadtwerke NETZ GmbH spenden jeweils eine Robinie in der Enckestraße.
Als regionaler Energieversorger und kommunales Unternehmen sind die Stadtwerke tief in Gotha verwurzelt – und eng mit den Menschen verbunden, die hier leben. Verantwortung vor Ort zu übernehmen, ist selbstverständlich. Deshalb engagieren sich die Stadtwerke aktiv für Klimaschutz, Nachhaltigkeit und eine lebenswerte Stadt und beteiligen sich auch am Projekt „Bäume für Gotha“ der Stadt Gotha. Die Gothaer Stadtwerke ENERGIE GmbH und die Gothaer Stadtwerke NETZ GmbH spenden jeweils einen Baum. So wurden durch diese Unterstützung in der Enckestraße zwei Robinien gepflanzt.
Bäume stehen für Zukunft und Nachhaltigkeit. Sie spenden Schatten, verbessern die Luftqualität, binden CO₂ und schaffen wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Diese Spende wirkt langfristig: für mehr Grün, bessere Luft und ein lebenswertes Gotha – auch für kommende Generationen.
12.03.2026
Gothaer Stadtwerke bauen Großwärmespeicher
Offizieller Baustart ist am 12. März. Der Speicher ermöglicht flexible Wärmebereitstellung und hat positive Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit.
Speicherlösungen sind in der aktuellen Phase der Energiewende wichtige Instrumente, um die Flexibilität der Versorgung zu gewährleisten und damit auch Kosten zu senken. Deshalb beginnen die Gothaer Stadtwerke ENERGIE GmbH mit dem Bau eines Großwärmespeichers beim Fernwärmekraftwerk Gotha-West. Er ermöglicht es, die im Kraftwerk erzeugte Wärme zu speichern und flexibel abzugeben – genau dann, wenn sie gebraucht wird. Beim offiziellen Baustart am Donnerstag (12. März) waren Oberbürgermeister Knut Kreuch und Sven Anders, Geschäftsführer der Gothaer Stadtwerke ENERGIE, vor Ort in der Walterhäuser Straße. „Wir freuen uns, dass die Gothaer Stadtwerke ENERGIE die Wärmeversorgung der Zukunft nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich auf solide Beine stellen“, sagt Knut Kreuch. Sven Anders erläutert: „Eine kommunale Wärmeversorgung muss zuverlässig sein, aber sie muss auch wirtschaftlich tragbar sein“ Das Projekt zeige, dass die Gothaer Stadtwerke ENERGIE in die Infrastruktur investieren, Systeme entwickeln und Verantwortung für die Energieversorgung in Gotha übernehmen. Der Bau des Großwärmespeichers ist bis Mitte nächsten Jahres geplant.
Basis für Integration erneuerbarer Energien
Für die schrittweise Transformation der Fernwärmeversorgung in Gotha hin zu klimaneutralen Systemen ist der Speicher ein wichtiger Baustein, denn er ermöglicht den vermehrten Einsatz von effizienten Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen). Über die Wärmepumpe in der iKWK-Anlage (innovative Kraft-Wärme-Kopplung) in Gotha-Siebleben, die 2025 in Betrieb ging, werden schon jetzt 4 Prozent der Wärmebedarfs der Gothaerinnen und Gothaer mit erneuerbarer Energie gedeckt. Mit weiteren Maßnahmen wie dem Bau einer Abwasser-Wärmepumpe könnte dieser Anteil bis 2030 auf 40 Prozent ansteigen. „Dadurch benötigen wir rund 40 Prozent weniger Gas für die Wärmeerzeugung, leisten einen wichtigen Beitrag zur Wärmewende und sind dadurch weniger abhängig von den Schwankungen am Gas-Beschaffungsmarkt“, sagt Sven Anders.
So funktioniert die Kraft-Wärme-Kopplung
Im Heizkraftwerk Gotha-West entstehen mithilfe des Prinzips der Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Wärme zugleich. Mit dem neuen Speicher können die Produktion von Strom und die Bereitstellung von Wärme voneinander entkoppelt werden. Ohne Speicher muss das Kraftwerk so gefahren werden, dass die Produktionsmenge auf den Bedarf abgestimmt ist. Mit Speicher kann beispielsweise mehr Strom erzeugt werden, wenn die Strompreise am Markt hoch sind – die dabei erzeugte überschüssige Wärme kann zu einem anderen Zeitpunkt verbraucht werden. Oder umgekehrt: Ist der Strompreis gerade niedrig, kann das Kraftwerk heruntergefahren werden und dennoch Wärme nach Bedarf vom Speicher abgegeben werden. Die in Form von heißem Wasser gespeicherte Wärme fließt wiederum direkt ins Fernwärmenetz.
Rund 2800 Tonnen schwerer Stahltank
Bei dem Speicher handelt es sich um einen zylindrischen Stahltank mit einer Gesamthöhe von 23 Metern. Der Gesamtdurchmesser umfasst rund 13 Meter. Insgesamt wiegt der Tank rund 2.800 Tonnen und kann 2.600 Kubikmeter heißes Wasser speichern. Er verfügt über eine Kapazität von 60 Megawattstunden. Damit könnten rein rechnerisch 10 Einfamilienhäuser für ein Jahr mit Wärme versorgt werden. Oder, anders gerechnet, ein Wohnblock mit 80 Wohneinheiten für drei Monate. Die Steuerung und die Technik werden sich in einem begehbaren Container neben dem Tank befinden.
Für den Bau des Speichers erhält die Stadt Gotha Fördergelder aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Dies ist möglich, weil das Projekt zum Umwelt- und Klimaschutz beiträgt, indem Ressourcen effizienter genutzt werden. „Dass das Projekt mit Fördergeldern unterstützt wird, unterstreicht die strukturelle Bedeutung des Projekts für eine wirtschaftlich tragfähige und zukunftssichere Wärmeversorgung in Gotha“, sagt Sven Anders.